Wenn es um Bitcoin geht, gibt es ein Wort, das fast so legendär ist wie Satoshi Nakamoto selbst: HODL. Doch woher kommt HODL eigentlich? Die Geschichte beginnt am 18. Dezember 2013 – mit einem Tippfehler und einem Glas Whisky.
Der Bitcoin-Kurs war damals alles andere als stabil. Nach einem rasanten Aufstieg in den Wochen zuvor begann der Preis zu fallen – und zwar heftig. In der Community herrschte Chaos. Die Frage aller Fragen war: Verkaufen oder nicht?
Zu diesem Zeitpunkt betrat ein User namens GameKyuubi die Bühne. Frustriert, leicht angetrunken und offenbar bereit, seine Meinung mit der Welt zu teilen, schrieb er einen Beitrag in einem Bitcoin-Forum mit dem Titel: «I AM HODLING».
Du hast richtig gelesen: HODLING, nicht holding. Ein einfacher Tippfehler – aber einer mit weitreichenden Folgen. Denn statt sich über den Fehler lustig zu machen, liebte die Community den Ausdruck. Innerhalb kürzester Zeit wurde «HODL» zu einem Meme und einer universellen Botschaft: Halte deine Bitcoins, egal was passiert.
Warum «HODL» so viel Bedeutung erlangte
In seinem Beitrag erklärte GameKyuubi ehrlich und ungeschönt, warum er nicht verkaufte:
«Why am I holding? I’ll tell you why. It’s because I’m a bad trader and I KNOW I’M A BAD TRADER.»
Während GameKyuubi diesen legendären Beitrag verfasste, erwähnte er auch, dass seine Freundin gerade in einer Lesben-Bar sei. Diese kleine, scheinbar unwichtige Randnotiz gab seinem Post eine persönliche Note, die den Beitrag noch liebenswerter machte. Er schrieb:
«GF’s out at a lesbian bar, BTC crashing…»
HODL als Anlagephilosophie
Sein Punkt war simpel, aber kraftvoll. Er wusste, dass er keine schnellen Marktmanöver meistern konnte. Stattdessen setzte er darauf, langfristig an Bitcoin zu glauben.
Dieser Gedanke traf den Nerv der Community – und so wurde HODL geboren. Es steht seitdem für Geduld, Vertrauen und die Überzeugung, dass man trotz Marktschwankungen auf die Zukunft von Bitcoin setzt. Also los: HODL on! 🚀